Esche und Buche im Ingenieurholzbau

Im Schweizer Wald stehen über dreissig Prozent Laubholz, Tendenz zunehmend. Doch am Bau wird fast nur Nadelholz verwendet: Die Holzbranche hält noch sehr wenig preiswerte Bauteile aus Laubholz bereit. Einzelne Holzbaubetriebe entwickeln innovative Technologien, um die Lücke zu schliessen. Denn Laubholz hat wegen seiner hohen Festigkeit das Potenzial, Stahl und Beton zu ersetzen.

Im Vergleich können die Querschnitte um 30 bis 50 % verringert werden, was eine schlankere Architektur ermöglicht. Bruno Abplanalp ist überzeugt „Laubholz ist der ökologische Hochleistungswerkstoff für den Ingenieurholzbau“. Im Gegensatz zum Bauen mit Nadelholz fehlen jedoch Normen, Kennwerte und etablierte Verfahren.
Laubholz wird dem Ingenieurholzbau ganz neue Möglichkeiten und Märkte eröffnen, den der natürlich, nachwachsende Rohstoff hat statisch ein immenses Potential. Die Architektur von Heute fordert filigrane Tragwerke – der Holzbau verpasst hier oftmals Chancen durch üppige Querschnitte, ausgehend von den Verbindungen.

Lesen Sie hier den gesamten Beitrag von Bruno Abplanalp am Wiener Leimholzsymposium 2014:
Esche und Buche im Ingenieurholzbau